Ein großer Schritt in eine gemeinsame Zukunft Unsere Projekte

Gesundheitskompetenz stärken

Der Schlüssel für eine gute Zukunft

Foto: Beim Lisl Forum in Linz werden regelmäßig Themen des Älterwerdens diskutiert.

Gesundheitskompetenz bedeutet, Informationen zu Krankheit, Vorsorge und Therapie zu verstehen und im Alltag umsetzen zu können. Sie ist entscheidend, um selbstbestimmt mit der eigenen Gesundheit umzugehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie ist Grundlage für Lebensfreude und Teilhabe.

Gerade in Zeiten, in denen Unsicherheiten oder Erkrankungen das Leben herausfordern, brauchen wir etwas, das uns trägt: Hoffnung. Hoffnung auf eine gute Zukunft, auf Heilung, auf ein Leben, das trotz Einschränkungen erfüllt und selbstbestimmt bleibt. Ein entscheidender Schlüssel dafür ist Gesundheitskompetenz. Sie gibt Orientierung und Sicherheit, stärkt das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und öffnet neue Perspektiven. Bildungs- und Austauschformate tragen dazu bei, dieses Wissen lebendig werden zu lassen: sie bieten Patient*innen wie Interessierten Orientierung, fachliches Wissen und die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen. In Linz, Wien und Graz finden Patient*innen wie Interessierte ein vielfältiges Angebot, das zeigt, wie Wissen und Hoffnung Hand in Hand gehen können – von Vortragsreihen über Selbsthilfegruppen bis hin zu Stammtischen.

ANGEBOTE IN GRAZ

Gesundheitscafé der Elisabethinen Graz

In entspannter Atmosphäre – bei gratis Kaffee und Snacks – laden die Elisabethinen Graz regelmäßig zum Gesundheitscafé ein. Expert*innen präsentieren dabei vielfältige Themen wie Demenz, Schmerztherapie oder gesunden Schlaf in leicht verständlicher Form. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussionen. Ziel ist es, die eigene Gesundheitskompetenz zu stärken, praktische Tipps für den Alltag mitzunehmen und Resilienz im Umgang mit Belastungen aufzubauen. Das Gesundheitscafé ist kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich.

UNItogether – Bildung im Dienst des Gemeinwohls

Mit der Initiative UNItogether bringt die Universität Graz wissenschaftliches Wissen hinaus in die Gesellschaft – offen, dialogorientiert und kostenlos. Die Elisabethinen Graz sind aktive Partnerinnen und Gastgeberinnen ausgewählter Veranstaltungen. Im Mittelpunkt stehen Themen rund um Gesundheit, Wohlbefinden und gesellschaftliche Teilhabe. Ziel ist es, besonders Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Bildung einzubeziehen und Begegnung auf Augenhöhe zu ermöglichen. Damit trägt UNItogether dazu bei, Wissen als Ressource für Selbstbestimmung und Hoffnung erlebbar zu machen.

ANGEBOTE IN LINZ

Lisl Forum „Impulsreihe für ein gelingendes Älterwerden“

Jede Lebensphase bringt ihre Besonderheiten, aber auch Chancen mit sich. Das Lisl Forum der Elisabethinen in Linz lädt dazu ein, genau diese Chancen bewusst wahrzunehmen und aktiv zu gestalten. Unter dem Motto „Leben gestalten“ bietet die Impulsreihe Vorträge und Gespräche mit Persönlichkeiten, die von ihren Erfahrungen, Wendepunkten und Lebenswegen berichten. Älterwerden ist kein Verlust, sondern eine Möglichkeit, Neues zu entdecken. Die Veranstaltungen geben wertvolle Denkanstöße für alle, die ihr Leben bewusst und erfüllt gestalten möchten.

Stammtisch für Betreuende und Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige leisten tagtäglich Enormes – oft im Verborgenen und manchmal an der Grenze ihrer Kräfte. Der Stammtisch für Betreuende und Pflegende Angehörige bei den Elisabethinen in Linz schafft einen geschützten Rahmen, in dem Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee können Erfahrungen geteilt, Sorgen angesprochen und wertvolle Tipps weitergegeben werden. Fachliche Informationen von Expert*innen ergänzen die Gespräche, sodass jede*r Teilnehmer*in gestärkt und mit neuen Ideen nach Hause geht. Eingeladen sind alle, die bereits betreuen, sowie Menschen, die sich auf eine künftige Pflegesituation vorbereiten möchten.

Selbsthilfegruppe Asthma und COPD

Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD stellen Betroffene vor viele Herausforderungen – von körperlichen Einschränkungen bis hin zu Fragen rund um Lebensstil und Therapie. Die Selbsthilfegruppe in Linz bietet Raum, diese Themen gemeinsam zu besprechen und sich gegenseitig zu unterstützen. Auch fachliche Inputs stehen auf dem Programm: Im Herbst war bei einem Treffen im „health gesundes Training“ das Thema Ernährung in den Mittelpunkt gerückt. Leiterin Ilse Plattner begleitet die Treffen mit viel Engagement – und zeigt, dass gegenseitige Unterstützung und fachliche Orientierung Mut machen können.

Onko-Treff: Familiäre Krebserkrankungen

Eine Krebsdiagnose verändert das Leben schlagartig – nicht nur für die Patient*innen, sondern auch für ihre Angehörigen. Das Ordensklinikum Linz bietet daher mit dem „Onko-Treff“ eine Online-Veranstaltungsreihe, bei der Expert*innen aus Medizin und Pflege Fragen beantworten. Die digitale Form erleichtert die Teilnahme und m

ANGEBOTE IN WIEN

Erfolgskonzept AGR-Tagesklinik – selbständig werden und selbständig bleiben

Fit und mobil bis ins hohe Alter – das wünschen sich fast alle Menschen. Manchmal schlägt das Schicksal zu: ein Unfall, eine OP oder auch eine chronische Erkrankung können Beweglichkeit, Kraft und Muskulatur so mindern, dass ein selbständiges Leben schwer oder gar nicht mehr möglich ist. Hier setzt die Akutgeriatrie und Remobilisation im Franziskus Spital im Herzen von Wien an. Menschen ab 65 Jahren trainieren ihre motorischen Fertigkeiten ganz individuell nach ihren Bedürfnissen im Alltag. Neben einem dreiwöchigen stationären Aufenthalt wird in der Landstraße die tagesklinische Form auch sehr erfolgreich genützt. Zwei- bis dreimal in der Woche kommen Patient*innen in das lichtdurchflutete Dachgeschoß, absolvieren unter der Anleitung eines multiprofessionellen Teams ihr persönliches Training und erhalten Beratung für das Leben daheim. Einzeleinheiten wechseln sich mit Gruppentherapien ab. Aus diesen erwachsen oft auch Freundschaften, die über die Zeit in der Tagesklinik hinaus bestehen. Anna V., eine Patientin, hat gesagt: „Auf Krücken bin ich gekommen, Walzer tanzend bin ich gegangen!“

E. BLOHBERGER, A. LEEB, C. ROITHNER-KLAUS


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