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Elisabethinen, das sind wir alle

Elisabethinen, das sind wir alle

… weil wir auch ungewöhnliche Wege gemeinsam gehen.

Vor gar nicht langer Zeit wurde der Gedenktag der heiligen Elisabeth von Thüringen gefeiert – am 19. November. Dieses Jahr ganz anders als sonst – wie oft haben wir diesen Satz heuer wohl schon gelesen? Die gemeinsame Feier der Ordensfrauen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gab es heuer nicht, aber der elisabethinische Geist ist trotzdem spürbar, durch die Ordensfrauen und durch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Einrichtungen.

KENNEN SIE DEN ENGLISCHEN Begriff des „people business“? Er beschreibt ein Unternehmen, dessen wichtigste Ressource die Mitarbeiterinnen mit ihren Talenten und Fähigkeiten sind. Laut Onlinelexikon
lexico.com wurde dieser Begriff erstmals in den 1960-er-Jahren verwendet. Die Idee dahinter gibt es freilich schon viel länger. Die Elisabethinen sind mit ihren Einrichtungen immer schon ein „people business“.

In den Krankenhäusern, bei Therapie-Angeboten, im Kurhaus Marienkron oder bei betreutem Wohnen – überall kommt es darauf an, dass die Menschen gut begleitet und betreut werden. In so einem „people business“ kommt es also auf die Menschen, auf die Mitarbeiterinnen an. Auf jede Einzelne, jeden Einzelnen. Deshalb ist es den Elisabethinen ein besonderes Anliegen, eine gute Beziehung zu ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzubauen und diese auf dem gemeinsamen Stück des beruflichen Lebens zu begleiten, um gemeinsam mit ihnen etwas bei den Menschen zu bewirken, die sich den Einrichtungen der Elisabethinen anvertrauen.

Die „richtigen“ Menschen erkennen und begleiten

Ob Menschen zueinander passen, erkennt man nicht immer sofort. Deshalb gehen die Elisabethinen mit viel Erfahrung und Gespür vor, wenn sie neue Mitarbeiterinnen suchen. Dabei spielen natürlich die persönlichen Fähigkeiten und beruflichen Vorkenntnisse eine Rolle. Es muss aber vor allem die „Chemie“ stimmen, um eine tragfähige Beziehung zu den Mitarbeiterinnen zu pflegen, die ein Klima des Vertrauens und eine Basis zur Entfaltung der eigenen Fähigkeiten zu ermöglichen.

 

So wollen die Elisabethinen als Arbeitgeberinnen fördernd und unterstützend sein. Jede Beziehung ist von Höhen und Tiefen geprägt, auch zwischen den Elisabethinen und ihren Mitarbeiterinnen. Dennoch oder gerade deshalb versuchen die Elisabethinen im Facettenreichtum ihrer Mitarbeiterinnen vor allem Chancen zu sehen. Rebellinnen und
Querdenkerinnen können als Belastung empfunden werden, aber auch als Impulsgeberinnen. Und wäre die heilige Elisabeth nicht aus ihrem höfischen Korsett ausgebrochen, so gäbe es die Elisabethinen heute wohl gar nicht.

Die Menschen bei den Elisabethinen

Es gibt viele Beispiele von Menschen, die den Geist der heiligen Elisabeth in sich tragen – Ordensfrauen, Krankenpfleger, Ärztinnen, Therapeuten, Reinigungskräfte, Techniker, … In allen Berufsgruppen, in allen Einrichtungen der Elisabethinen und natürlich auch darüber hinaus. Von vielen dieser Menschen lesen Sie auf den folgenden Seiten unseres Magazins in unterschiedlichen Geschichten. Sie alle machen deutlich:
Elisabethinen – das sind wir alle!

M. Etlinger


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